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Kasus bestimmen

Arbeitsblatt mit Aufgaben und Lösungen – als PDF zum Herunterladen. Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ mit der Fragemethode sicher bestimmen.

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Aufgaben und Lösungen als PDF – kostenlos, ohne Anmeldung.

Die vier Fälle und ihre Fragewörter

Kasus beschreibt die grammatikalische Funktion eines Nomens im Satz. Im Deutschen gibt es vier Fälle. Die zuverlässigste Methode zum Bestimmen ist die Fragemethode: Welche Frage kann man an das Nomen stellen?

  • Nominativ: Wer oder was? (Subjekt)
  • Genitiv: Wessen? (Besitz, Zugehörigkeit)
  • Dativ: Wem? (indirektes Objekt)
  • Akkusativ: Wen oder was? (direktes Objekt)
Für Lehrkräfte

Dieses Tool im Unterricht

Geeignet für

Klasse 5–7, alle Schulformen

Dauer

25–40 Minuten

Lernziel

Alle vier Fälle mit der Fragemethode sicher bestimmen und Nomen korrekt deklinieren

So im Unterricht einsetzen

Als Einstieg in die Kasuslehre oder als Wiederholung. Die Fragemethode ist in allen Aufgaben explizit auszuführen – das trainiert den korrekten Analyseweg.

Für Eltern

Kasus zu Hause üben

Kasus ist Grundlage für viele weitere Grammatikthemen – von der Satzgliedlehre bis zur Deklination.

Dativ oder Akkusativ – die häufigste Frage

Die Unterscheidung gelingt mit der Probe: „Wem?" → Dativ. „Wen?" → Akkusativ. In der gesprochenen Sprache kommen hier häufig Fehler vor, die schriftlich auffallen.

Präpositionen helfen

Viele Präpositionen verlangen einen bestimmten Kasus: „mit" immer Dativ, „durch" immer Akkusativ, „wegen" immer Genitiv. Das erleichtert das Bestimmen.

Verbindung zu Satzgliedern

Wer Kasus beherrscht, kann Satzglieder leichter bestimmen: Subjekt = Nominativ, Dativobjekt = Dativ, Akkusativobjekt = Akkusativ. Die beiden Themen gehören zusammen.

Interaktiv üben

Interaktiv üben

Im Kasus-Tool Nomen in Sätzen analysieren und die Fragemethode Schritt für Schritt anwenden.

Typische Fehler

Dativ und Akkusativ verwechseln: „Ich gebe dem Mann (Dativ) das Buch (Akkusativ)" – beide im selben Satz.

Genitiv im Alltag kaum verwendet – in der Schule aber gefordert.

Fragemethode nicht anwenden und nach Gefühl entscheiden.

Artikel nicht beachten: „des" und „der" (Genitiv) sehen anders aus als „die" (Nominativ/Akkusativ femininum).

Häufige Fragen

Probestunde