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Grammatik | Klasse 5–7

Genus der Nomen richtig bestimmen

Lerne, wann ein Nomen maskulin, feminin oder neutrum ist — mit Endungsregeln, Merkhilfen und gezielten Übungen zu der, die und das.

Maskulinum
Femininum
Neutrum
Endungsregeln
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Genus

Schwierigkeit

12 Aufgaben verfügbar

Merksätze

der

Maskulinum-Endungen

Endungen, die fast immer maskulin sind: -ismus (der Tourismus), -ling (der Frühling), -er bei Berufen (der Lehrer), -ig (der Honig).

Merke: Wochentage, Monate und Jahreszeiten sind fast alle maskulin: der Montag, der Juli, der Sommer.

die

Femininum-Endungen

Endungen, die fast immer feminin sind: -ung (die Übung), -heit (die Freiheit), -keit (die Fähigkeit), -schaft (die Freundschaft), -tion (die Nation), -ität (die Qualität).

Merke: Viele Bäume und Blumen sind feminin: die Birke, die Rose, die Tulpe.

das

Neutrum-Endungen

Endungen, die fast immer neutrum sind: -chen (das Mädchen), -lein (das Büchlein), -um (das Museum), -ment (das Parlament), -ium (das Stadion).

Merke: Alle nominalisierten Infinitive sind neutrum: das Laufen, das Lesen, das Schreiben.

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Ausnahmen und Tricks

Das grammatische Genus muss nicht dem natürlichen Geschlecht entsprechen: das Mädchen, das Weib (neutrum, obwohl weiblich). Bei Komposita bestimmt das Grundwort (letztes Wort) das Genus.

Im Zweifel: Letzes Wort bei Komposita gilt. Verkleinerungen auf -chen/-lein sind immer neutrum.

Strategien & Wissen

So erkennst du das Genus sicher — mit Endungsregeln und Merkhilfen.

So bestimmst du das Genus sicher

Endungsregeln als Abkürzung nutzen

Viele Nomen verraten ihr Genus durch ihre Endung. Feminin: -ung, -heit, -keit, -schaft, -tion, -ität. Maskulin: -ismus, -ling, -er (Beruf/Werkzeug). Neutrum: -chen, -lein, -um, -ment. Diese Regeln funktionieren für rund 90 % der Fälle.

Semantische Gruppen einprägen

Bestimmte Bedeutungsgruppen haben oft dasselbe Genus: Männliche Lebewesen und Berufe (Maskulinum), Bäume, Blumen und viele Früchte (Femininum), Metals, Farben und Sprachen als Nomen (Neutrum). Diese Faustregeln helfen bei unbekannten Nomen.

Komposita: Das letzte Wort entscheidet

Bei zusammengesetzten Nomen bestimmt das Grundwort (letztes Wort) das Genus des gesamten Kompositums: der Schirm → der Sonnenschirm, die Straße → die Bundesstraße, das Haus → das Wohnhaus. Diese Regel gilt ohne Ausnahme.

Grammatisches vs. natürliches Genus

Das grammatische Genus stimmt nicht immer mit dem natürlichen Geschlecht überein. „Das Mädchen" ist grammatisch neutrum (wegen -chen), obwohl weiblich. „Das Weib" ist ebenfalls neutrum. Im Zweifelsfall gilt immer das grammatische Genus.

Ausnahmen akzeptieren und lernen

Einige Nomen sind Ausnahmen zu den Endungsregeln oder unterscheiden sich je nach Region. Besonders häufig: das Messer (nicht der Messer), die Butter (nicht das Butter), der Käse (nicht das Käse). Diese müssen auswendig gelernt werden.

Die drei Genera im Überblick

Maskulinum (der)

Maskulin sind viele männliche Lebewesen, Berufe auf -er, Nomen auf -ismus, -ling, -ig, sowie viele Wochentage, Monate und Jahreszeiten.

Merke: M wie Mann: der Mann, der Bäcker, der Tourismus, der Frühling, der Montag.

der Lehrer, der Arzt, der König

der Idealismus, der Tourismus, der Schmetterling

der Januar, der Sommer, der Montag

Femininum (die)

Feminin sind Nomen auf -ung, -heit, -keit, -schaft, -tion, -ität, -ie sowie viele Bäume, Blumen und Früchte.

Merke: F wie Freiheit: die Freiheit, die Übung, die Freundschaft, die Nation, die Rose.

die Übung, die Schönheit, die Freundschaft

die Nation, die Realität, die Demokratie

die Birke, die Rose, die Tomate

Neutrum (das)

Neutrum sind Verkleinerungsformen (-chen, -lein), Fremdwörter auf -um/-ment/-ium, nominalisierte Infinitive und viele Metalle und Farben als Nomen.

Merke: N wie Neutrum: das Mädchen, das Museum, das Laufen, das Blau, das Silber.

das Mädchen, das Häuschen, das Büchlein

das Museum, das Parlament, das Stadion

das Laufen, das Schöne, das Silber

Wissen testen

Kurze Quizfragen zum Genus der Nomen.

Endungsregeln

1/3

1.Welches Genus haben Nomen auf -ung?

2.Welches Genus haben Verkleinerungsformen auf -chen?

3.Welches Genus haben Nomen auf -ismus?

Klasse 5–75–10 Minuten Einstiegmit Feedback und Quiz

Was du hier lernst

Maskulinum, Femininum und Neutrum sicher unterscheiden
Endungsregeln als Orientierung nutzen (-ung, -heit, -ismus, -chen)
Das Genus bei Komposita über das Grundwort bestimmen
Klassische Ausnahmen und Trickfälle kennen
Zielgruppe

Für wen ist dieses Tool geeignet?

Hilfreich für Klasse 5 bis 7 und für alle, die bei der, die und das unsicher sind — besonders bei Fremdwörtern, Komposita und Ausnahmen wie das Mädchen.

Einfach erklärt

Thema einfach erklärt

Das Genus eines Nomens gehört zu den wichtigsten Eigenschaften im Deutschen — und gleichzeitig zu den schwierigsten, weil es kein einheitliches System gibt. Dennoch helfen Endungsregeln dabei, das richtige Genus in den meisten Fällen zu bestimmen: Nomen auf -ung, -heit oder -keit sind fast immer feminin; Nomen auf -ismus oder -ling fast immer maskulin; Verkleinerungsformen auf -chen oder -lein immer neutrum. Bei Komposita gilt: Das letzte Wort bestimmt das Genus des gesamten Nomens.

Typische Fehler

Genus nach dem natürlichen Geschlecht bestimmen (Fehler: das Mädchen)

Endungsregeln nicht kennen oder falsch anwenden

Bei Komposita das falsche Wort als Grundwort nehmen

Lernwörter nicht bewusst mit Artikel einprägen

So gehst du vor

  1. 1

    Nomen lesen und auf die Endung achten

  2. 2

    Endungsregel anwenden, falls bekannt

  3. 3

    Bei unbekannten Nomen: Komposita zerlegen, letztes Wort bestimmen

  4. 4

    Im Zweifel: Nomen mit Artikel auswendig lernen

  5. 5

    Übung wiederholen bis das Genus sicher sitzt

Häufig gestellte Fragen

Der, die oder das — sicher werden mit Übung.

In der Nachhilfe üben wir das Genus gezielt an echten Texten und Alltagsbeispielen — nicht nur mit Regeln, sondern mit Kontext und Strategie.