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Grammatik | Klasse 5–7

Pluralbildung — Mehrzahl von Nomen richtig bilden

Lerne, wie Nomen ihren Plural bilden: mit Endungen wie -e, -er, -en oder -n, mit und ohne Umlaut, und welche Sonderformen es gibt.

Plural
Endungen
Umlaut
Sonderformen
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Pluralklasse

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12 Aufgaben verfügbar

Merksätze

-e

Endung -e / -er

Maskuline Nomen bilden den Plural oft mit -e (der Tag → die Tage). Neutrale Nomen nehmen häufig -er (das Kind → die Kinder). Viele davon haben zusätzlich einen Umlaut.

Tipp: Ist der Vokal umlautfähig (a, o, u, au)? Dann oft Umlaut im Plural: das Haus → die Häuser.

-en

Endung -en / -n

Feminine Nomen und schwache maskuline Nomen (n-Deklination) bilden den Plural mit -en oder -n. Nomen auf -e hängen nur -n an: die Schule → die Schulen.

Tipp: Die meisten femininen Nomen (die …) nehmen -en oder -n — das deckt einen Großteil der Plurale ab.

ä

Umlaut + -e

Einige maskuline und feminine Nomen bilden den Plural mit Umlaut und -e: der Gast → die Gäste, die Nacht → die Nächte, der Fluss → die Flüsse.

Tipp: Einsilbige Nomen mit umlautfähigem Vokal nehmen oft Umlaut. Überprüfe im Wörterbuch.

Sonderformen

Nomen auf -chen/-lein bleiben unverändert (das Mädchen → die Mädchen). Fremd- und Lehnwörter nehmen oft -s (das Auto → die Autos). Schwache Maskulina enden auf -en.

Tipp: Fremdwörter auf -a, -i, -o nehmen fast immer -s: die Mamas, die Sofas, die Autos.

Strategien & Wissen

So erkennst du den richtigen Plural von Nomen.

So meisterst du die Pluralbildung

Das Genus hilft beim Plural

Das grammatische Geschlecht (Genus) gibt einen ersten Hinweis auf den Plural. Feminine Nomen (die …) nehmen sehr häufig -en oder -n. Maskuline und neutrale Nomen können -e, -er oder auch unveränderlich sein. Ein Wörterbuch zeigt die genaue Pluralform.

Umlaut erkennen

Viele einsilbige maskuline und feminine Nomen bilden den Plural mit Umlaut: a → ä, o → ö, u → ü, au → äu. Beispiele: der Gast → die Gäste, die Mutter → die Mütter, das Haus → die Häuser. Nicht alle Nomen nehmen einen Umlaut — das muss man einzeln lernen.

Nomen auf -e nehmen -n

Die meisten Nomen, die auf -e enden, bilden den Plural einfach durch Anhängen von -n: die Schule → die Schulen, die Straße → die Straßen, die Wolke → die Wolken. Das gilt besonders für feminine Nomen auf -e.

Verkleinerungsformen bleiben gleich

Nomen auf -chen und -lein verändern sich im Plural nicht: das Mädchen → die Mädchen, das Häuschen → die Häuschen, das Büchlein → die Büchlein. Der Artikel ändert sich, die Wortform bleibt identisch.

Fremdwörter und Lehnwörter

Viele Fremd- und Lehnwörter bilden den Plural mit -s: das Auto → die Autos, das Sofa → die Sofas, das Radio → die Radios. Das gilt besonders für Wörter, die auf Vokale außer -e enden. Auch umgangssprachliche Verwandtschaftsbezeichnungen wie Mama und Papa folgen dieser Regel.

Pluralklassen im Überblick

Endung -e / -er (± Umlaut)

Viele maskuline Nomen bilden den Plural mit -e (oft mit Umlaut). Neutrale Nomen nehmen häufig -er (fast immer mit Umlaut). Einige feminine Nomen bilden den Plural ebenfalls mit -e und Umlaut.

Merke: der Tag → die Tage | das Kind → die Kinder | der Mann → die Männer | das Buch → die Bücher

der Tag → die Tage, der Tisch → die Tische

das Kind → die Kinder, das Buch → die Bücher

der Mann → die Männer (Umlaut + -er)

Endung -en / -n

Feminine Nomen bilden den Plural sehr häufig mit -en oder -n. Schwache maskuline Nomen (n-Deklination) nehmen im Plural ebenfalls -en. Nomen auf -e hängen nur -n an.

Merke: die Frau → die Frauen | die Schule → die Schulen | der Mensch → die Menschen

die Frau → die Frauen, die Nacht → die Nächte (Ausnahme!)

die Schule → die Schulen, die Straße → die Straßen

der Held → die Helden, der Mensch → die Menschen

Sonderformen

Sonderformen umfassen: unveränderliche Nomen auf -chen/-lein, Fremdwörter auf -s, und einige unregelmäßige Formen. Diese Formen müssen einzeln gelernt werden.

Merke: das Mädchen → die Mädchen | das Auto → die Autos | die Mama → die Mamas

das Mädchen → die Mädchen (unveränderlich)

das Auto → die Autos, das Sofa → die Sofas (-s-Plural)

die Mama → die Mamas, der Papa → die Papas

Wissen testen

Kurze Quizfragen zur Pluralbildung.

Grundregeln

1/3

1.Wie bilden feminine Nomen (die …) den Plural am häufigsten?

2.Welcher Plural ist richtig für „das Kind"?

3.Was gilt für Nomen auf -chen (z. B. das Mädchen)?

Klasse 5–75–10 Minuten Einstiegmit Übungen und Quiz

Was du hier lernst

Pluralformen mit -e und -er sicher bilden
Plurale mit -en und -n korrekt anwenden
Umlaut im Plural erkennen und verwenden
Sonderformen wie unveränderliche Nomen und -s-Plural kennen
Zielgruppe

Für wen ist dieses Tool geeignet?

Hilfreich für Klasse 5 bis 7 und für alle, die bei Pluralformen unsicher sind — ob bei maskulinen, femininen oder neutralen Nomen.

Einfach erklärt

Thema einfach erklärt

Im Deutschen gibt es keine einheitliche Pluralregel. Je nach Genus, Wortform und Herkunft des Nomens entstehen unterschiedliche Pluralformen. Maskuline Nomen (der …) nehmen häufig -e oder bleiben unveränderlich, neutrale Nomen (das …) oft -er mit Umlaut, feminine Nomen (die …) meist -en oder -n. Dazu kommen Sonderformen wie -s für Fremdwörter und unveränderliche Formen bei Nomen auf -chen oder -lein. Dieses Tool hilft dir, die wichtigsten Muster zu erkennen und sicher anzuwenden.

Typische Fehler

Umlaut vergessen, wenn er zum Plural gehört

-s-Plural auf deutsche Wörter anwenden

Nomen auf -chen fälschlich verändern

Feminine Nomen ohne -en oder -n schreiben

Falsches Genus → falsche Pluralregel

So gehst du vor

  1. 1

    Genus des Nomens bestimmen (der / die / das)

  2. 2

    Prüfen, ob der Stammvokal umlautfähig ist (a, o, u, au)

  3. 3

    Passende Pluralendung nach dem Muster wählen

  4. 4

    Sonderformen (auf -chen, Fremdwörter) gesondert merken

  5. 5

    Im Wörterbuch nachschlagen und den Plural einüben

Häufig gestellte Fragen

Pluralformen sicher — auch in schwierigen Fällen.

In der Nachhilfe üben wir Pluralbildung anhand echter Texte und erklären, welche Muster dahinterstecken, damit du die Formen nicht einfach auswendig lernst, sondern verstehst.